Donnerstag, 1. August 2013

Inkontinenz nach Prostataoperation - die Schliessmuskelprothese

Versagen alle medikamentösen oder minimal-invasiven Behandlungsversuche einer Harninkontinenz nach einer Prostataoperation, so kann die Implantation eines künstlichen Harnröhrenschliessmuskels erwogen werden. Seit den 1970iger Jahren sind Schliessmuskel aus Silikon auf dem Markt und da seit vielen Jahren angewendet und verbessert inzwischen sehr ausgreift. Weltweit wurden bisher rund 100 000 Systeme implantiert. Das am häufigsten verwendete Schliessmuskelsystem ist die AMS 800-Prothese. Die Prothese besteht aus drei Komponenten: einer Harnröhrenmanschette, einer Bedienpumpe und einem Ballon. Die Komponenten sind untereinander mit Silikonschläuchen verbunden und bilden eine in sich geschlossene und vollständig in den Körper implantierte Einheit. Details finden sie hier: KontinenzZentrum Hirslanden.

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