Freitag, 22. November 2013

Wir stellen unsere Fachgebiete vor - Teil 4 Harninkontinenz

Der unfreiwillige Verlust von Harn, die Harninkontinenz ist so häufig wie Bluthochdruck. Aber kaum jemand spricht darüber, aus Angst und aus Scham. Dabei haben sich das Wissen über die Ursachen und die Behandlungen in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, sodass eine effektive Therapie der Blasenstörung und der Inkontinenz bei fast allen Betroffenen möglich ist. Ungewollter Urinverlust ist für jeden – unabhängig von Alter und Geschlecht – eine schwerwiegende Beeinträchtigung. So etwa die überaktive Harnblase, die Betroffene zu Sklaven ihrer Blase werden lässt.  Jede zweite Frau bemerkt nach dem fünfzigsten Lebensjahr eine Harninkontinenz unter körperlicher Belastung, etwa beim Husten oder beim Sport. Männer in diesem Alter plagt die Prostata mit häufigem Harndrang und lästigem nächtlichem Wasserlassen. Nach einer Operation der Prostata ist ein unfreiwilliger Harnverlust oft das grösste Problem. Erkrankungen des Nervensystems, wie die Multiple Sklerose, der Schlaganfall oder die Parkinson-Krankheit, können Auslöser einer Störung der Blasenfunktion oder einer Inkontinenz sein. Bei vielen Betroffenen schränken nicht die klassischen Symptome der Krankheit die Lebensqualität ein, sondern vielmehr die Probleme der Blase und die Inkontinenz.

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