Dienstag, 10. Dezember 2013

Blasenentzündung - Einfache Maßnahmen für eine effektive Vorbeugung

Schmerzen im Unterbauch, ständiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen: Jede zweite Frau kennt die Symptome einer Blasenentzündung, die medizinisch auch Harnwegsinfekt genannt wird. Männer sind nur selten betroffen, da ihre längere Harnröhre das Aufsteigen von Krankheitserregern erschwert. In den meisten Fällen sind Bakterien, vor allem aus der Darmflora, die Ursache einer Blasenentzündung. Sie gelangen über die Harnröhre in die Harnblase und führen zu einer Entzündung der Schleimhaut oder der Blasenwand. Weist die Laboruntersuchung des Urins Bakterien nach, erfolgt die Behandlung in den meisten Fällen durch die Gabe von Antibiotika. Dies sollten Sie beachten: Ausreichend trinken, damit Harnblase und Harnwege gut durchgespült und Bakterien ausgeschieden werden. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, sich warm anzuziehen. Achten Sie bei Harndrang auf zeitnahe und gründliche Blasenentleerung. Üben Sie sorgfältige, aber keine übertriebene Intimpflege aus. Frauen sollten nach dem Stuhlgang unbedingt von der Scheide zum After säubern. Auch Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr ist angezeigt, um Keime aus der Harnröhre herauszuspülen. Männer ab dem 50. Lebensjahr leiden häufig an einer vergrößerten Prostata, die den Harnabfluss behindert, so dass sich Restharn und Krankheitserreger in der Blase sammeln und Entzündungen verursachen können. In diesen Fällen kann die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung wiederholten Harnwegsinfekten vorbeugen.

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