In der Weihnachts-Ausgabe des "British Medical
Journal" haben Forscher wieder mal zusammengetragen, was viele Menschen
schon immer interessiert hat. So meinen Wissenschaftler um Patrick Davies von
der Nottingham University, dass James Bond eindeutig zu viel Alkohol trinkt und
ein hohes Risiko für Leberschäden, Potenzprobleme und Sucht trägt. Zudem
liefern sie eine Erklärung, warum Bond seinen Martini nur geschüttelt trinkt. Für
diese wissenschaftliche Studie „mit Augenzwinkern“ zählten sie die Drinks, die Ian Fleming
seinen berühmten Helden schlürfen ließ. Nach akribischer Rechnerei stellten sie
fest, dass James Bond durchschnittlich 92 Alkoholeinheiten pro Woche zu sich
nimmt. Das entspricht 30 Wodka Martini, zehn Flaschen Wein oder dem Vierfachen
dessen, was Ärzte in Großbritannien und Deutschland für weitgehend harmlos
halten. Am seinem wildesten Tag - den hatte 007 in "Liebesgrüße aus
Moskau" - kamen 50 Einheiten zusammen, also 16 Martinis oder fünf Flaschen
Wein. Dass solche Mengen nicht ohne Folgen bleiben, liegt auf der Hand. Die
Wissenschaftler attestieren Mister Bond ein hohes Risiko für Impotenz,
Lebererkrankungen und den alkoholinduzierten Tremor. Selbst wenn er wollte,
spekulieren die Forscher, könnte Bond nicht mehr zivilisiert im Glas
rühren, Schütteln wohl aber ginge noch. Details zur Studie lesen Sie hier.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen